Nov 162014
 

2014-11-15 18.05.27Am Samstag vergangener Woche startete endlich die lange angekündigte Analogparty von Michael Weidlich auf dem Gutshof von Benno Glüsenkamp, der Inhaber des dort ansässigen Tonstudios fattoria musica. Anlässlich des 25 jährigen Firmenjubiläums von Myro, dem Lautsprecherhersteller aus Celle, lud Herr Weidlich zum Fest. Ergänzt wurde die Veranstaltung in der Nähe von Osnabrück durch etliche bekannte Größen aus der Branche: Hermann Hoffmann, Markus Duevel, Dieter Fricke, Arno Selker, Gerd Sauermann und weitere – alle waren sie gekommen, um dieses Ereignis gemeinsam zu gestalten.

Den ganzen Tag über gab es Vorführungen der jeweiligen liebevoll zusammen gestellten Anlagen, wie das auf einer HiFi-Messe halt so ist. Der Andrang der Besucher war jedoch leider nur klein – trotz “HiFi-Wetter (regnerisch kühl)” und guter Infoverbreitung der einzelnen Aussteller.

Dieses Studio (fattoria musica) logiert in einem großen Saal und einem angrenzendem kleinen Regieraum, beides war für die Aussteller leer geräumt. Die Akustik war naturgemäß als große Halle nicht wohnraumähnlich, jedoch durchaus geeignet, um die eine oder andere Anlage gut zu demonstrieren. Reih um im Stundentakt wurde aufgelegt – alles rein analog, keine CD’s oder Festplatten in Sicht. Dafür zwei hochrangige Bandmaschinen: Markus Duevel bemühte eine Studer-Maschine, EternalArts (vertreten durch Dieter Fricke) mit einer Nargra “Reportermaschine”.

Nächstes Jahr würde ich mir diese Veranstaltung genau so wieder wünschen – da wird der Besucherstrom sicher noch größer, als dieses Jahr. Ein paar freie Sitzpläzte hätte es wohl noch gegeben:-)

Am Ende des Tages wurde dann die ultimative High-End-Disko aufgebaut. Ich glaube, so eine teure und qualitativ hochewertige Disko noch nicht gesehen oder gehört zu haben. Selbst zwei teure Plattenspieler dienten als Quelle. Dazu wurde großes Besteck aufgefahren: Vorstufen von Plinius wurden an die Sauermann-Monos gehängt, welche wiederum die 230 cm hohen Lautsprecher aus dem Hause Myro befeuerten. Und das ging wie die – nein, nicht wie die wilde Waldwutz, sondern wie das ein zeitrichtig abstrahlender Diskolautsprecher eben so macht. Enorm souverän, lässig, fett  und doch so trocken und präzise im Bass. Michael Weidlich meinte sogar, eine leichte Bassüberhöhung festgestellt zu haben :-)

Vielen Dank Michael, und auf weitere 25 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte!

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Nov 112014
 

Am kommenden Samstag findet in Osnabrück wieder eine kleine, aber feine HiFi-Veranstaltung statt: Michael Weidlich läd zur Analog-Party, um dort mit Ihnen sein 25-jähriges Firmenjubiläum zu feiern. Mit dabei sind: Hermann Hoffman von audio int’l, Gerd Sauermann aus Bonn, Markus Duevel von Duevel, Audio Selection creaktiv, Fenn Music, Stereokonzept, Klangwellenmanufaktur und letztlich die Klangmeisterei D. Fricke und G. Stracke.

 

Das Tonstudio fattoria musica ist Veranstaltungsort. Dort wird der Inhaber ebenso zugegen sein, Benno Glüsenkamp.

Was ich für bemerkenswert halte, ist folgender Umstand: Nicht nur Musik auf höchstem Niveau wird zu hören sein, sondern auch ein Flohmarkt für gebrauchte HiFi-Schätzchen findet statt und Schallplatten werden auch zu haben sein. Gerne können Privatpersonen ebenso HiFi-Sachen verkaufen, hierbei wird Anmeldung bei Michael Weidlich erbeten unter yaudio@gmx.de

Hier ein Link zur Veranstaltung

Wann: Samstag, 15 November

Ort:  fattoria musica, Darumer Str. 60 , D-49086 Osnabrück

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Sep 092014
 

Bislang war es nicht möglich, die lang ersehnten symmetrischen Frequenzweichen vorzuführen. Jetzt nähert sich der Zeitpunkt der Fertigstellung. Die asymmetrische kommt noch, die wird wohl morgen fertig. Wir werden berichten.

bearbeitet

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Sep 082014
 

monitorEs war Freitag, und es war ein schöner Tag. Es wurde auch eine spannende Nacht: Die Infinity Monitor MK1 stand dort mit ihrer neuen Probe-Frequenzweiche, um zu hören, ob die Abstimmung in Ordnung ist. War sie – der Abend ging entsprechend lang. Samstag und Sonntag lief ebenso Musik im Hörraum.

Das Besondere ist der Hochtöner oben auf dem Deckel der Box: Ein Biegewellenwandler der ersten Stunde (sieht man mal von der Ohm-F ab), der als Trichter auf einer üblichen Kalotte sitzt und fröhlich (und genau) wiedergibt, was auf der Schallplatte so drauf ist an hohen Tönen (ab ca. 9 kHz).

Ich finde immer wieder bemerkenswert, wie weit die damaligen Lautsprecherentwickler bereits waren und welche Innovationen teilweise im Nichts verschwunden sind.  Das Thema Biegewellenwandler gibt es ja nur sehr gering vertreten im Lautsprechersektor: Soweit mir bekannt nur bei der Firma MBL (und dort aber besonders ausgebaut), bei der Firma Ohm,  die die Walsh-Treiber auch heute noch baut und German Physics. Hört man sich Lautsprecher an, die als Rundumstrahler gebaut sind, wundert mich, dass das nicht sehr viel mehr Firmen aufgegriffen haben, um mit diesen wunderbaren Systemen Ihre Boxen aufzubauen. Duevel machts als Hornlautsprecher, was auch gut funktioniert. Wer kennt weitere Firmen, die rundumabstrahlende Lautsprecher baut?

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Aug 292014
 

Da habe ich nicht schlecht gestaunt – auf der Pinterest-Seite von Holger Barske fand ich ein Thorens TD145-Foto in einer roten Zarge. Soweit-sogut. Aber als ich dann die Quelle dafür ebenso gefunden habe, fühlte ich mich veranlasst, mal eben dieses hier zu posten. Schöne Fotos inclusive! Bezugsquelle ist von mir nicht geprüft – könnte aber passieren, dass ich mir mal spontan eine solch schöne Überarbeitung ins  Haus hole!

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Aug 212014
 

Ein guter Bekannter verkauft seinen Plattenspieler. Fettes Gerät – im Vergleich zu den Regas dieser Welt oder auch zu Thorens und Dual durchaus fetter und größer. Die Fotos sind vom Gerät selbst.

Micro Seiki BL51, Denon DL103R, AMR iPhono. Als Set 1200.- Euro. Einzeln auch verfügbar, bitte anfragen! Zustand sehr gut, siehe Fotos. Funktion einwandfrei! iPhono und Denon DL103R ist neu und nur ca. 20 Stunden gelaufen. Abgegeben wird das Set nur, weil der Besitzer nicht wirklich Zugang findet zum Thema analoge Musikwiedergabe.

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Aug 162014
 

Im Land der Elche ist vieles möglich – immer wieder erstaunlich, was sich da so findet, was in der heimischen HiFi-Anlage einsetzbar ist. Heute entdeckte ich im “Frickelfest-Forum” einen Hinweis auf einen Blog eines findigen Bastlers, der ein Set aus Bambusteller- und – Brettchen “selber aufgebaut hatte” wie das beim Elch ja üblich ist.

Sucht man im Netz nach selbstgebauten Plattenspielern, findet man erstaunlich viele Berichte und Blogs, teils mit tollen Bildern. Auch auf dem Frickelfest war wieder einiges zu sehen.

Auch eine Grillzange ist Teil dieses Plattenspielers – finden Sie diese?

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Aug 072014
 

Nachdem heute der Lötkolben gegen 22:00 endlich kalt geworden ist, entstand eine recht interessante Momentaufnahme unseres Hörraums und der dort anwesenden “Gäste”.

Ein Radialstrahler aus USA, ca 40 Jahre alt, ein weiterer, knapp halb so jung aus Berlin, dazu Verstärker aus Nordenham, die gerade das Licht der Welt entdeckt hatten, zusammen mit einem CD-Player von SABA, der tatsächlich aus den Anfängen der Digitalgeschichte kommt. Und alles spielt in “Harmonie und Eintracht”, wie es auch im Leben des Klangmeisters selten so natürlich tönt.  Eine Momentaufnahme – eines erstaunlichen Zusammenspiels von Komponenten, die lt. den ewigen Mühlen der “Verkaufenden Zunft” eigentlich gar nicht klingen kann. Dieses aber trotz des Alters und der Unterschiedlichkeit der Geräte auf so hohem Niveau tut, dass es mir wichtig erschien, diesen Moment mal eben festzuhalten. Diejenigen, die bereits bei uns Lautsprecher haben überarbeiten lassen, mögen erahnen, wovon ich da berichte. Alle anderen sind herzlich eingeladen, ebenso zu partizipieren…

zilynderstrahler

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Jul 282014
 

jensen-neuDass UPS den Puls schneller schlagen lässt, wenn sie an der Türe klingeln, ist ja nur selten. Aber heute war es endlich soweit: Wir bekamen endlich die Lieferung mit den neuen Bauteilen aus Dänemark, die sich im Lautsprecherbau mit sehr positiven Eigenschaften auszeichnen. Zwei Stichworte sind in diesem Zusammenhang von Interesse: Symmetrie in der Schaltung (die Spulen mit 4 Anschlüssen) und Gleichspannungsoffset.
Wir werden berichten!

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Mai 142014
 

Auch hier bin ich wiedermal überrascht: Es ist ja schon schwer, der Jungend von Heute ein anständiges Musikhören nahezulegen. IPod &Co tun ihr möglichstes, um den “Leuten von Heute” vollkommen andere Qualitätsmerkmale nahe zu legen, als wir sie damals geschaffen haben und noch heute benutzen. Wir erleben täglich bei uns im Geschäft, wenn Kundschaft aus der jungen Generation zu uns kommt, dass die alten, großen, klassischen “Musik-Geräte” nicht mehr angesagt sind.

Umso mehr hat mich gewundert, dass sich da doch mit der LP beschäftigt wird und sogar mit deren Herstellung.

 

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Mai 142014
 

legoDa habe ich zufällig etwas entdeckt, was ich Ihnen zeigen möchte: Jemand mit ganz viel Leidenschaft und Zeit und Geduld. Also nichts ungewöhliches, haben wir doch auch alle, richtig? Ich finde immer wieder bemerkenswert, welche Blüten das schöne Musikhören-Hobby so treibt. Hier ist eine davon.

Eine komplette Anlage mit selbstgebauten Lautsprechern, selbstgebautem Röhrenverstärker, Tuner, CD-Player und Plattenspieler. Sogar eine Fernbedienung ist erkennbar.Musik-Hören und-Erleben ist immer wieder eine sehr individuelle Sache. Möge sich ein Käufer finden!!

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Mrz 262014
 

Da gibt es trotzdem schon etwas Neues im Hause Klangmeister: Einen Lautsprecher. Was sonst…

Wir können auch anders – nicht immer nur “Klassisch”, sondern auch passend für moderne Einrichtungen und für relativ kleine Geldbeutel. Ein Foto vorab zeigt Einblicke. Mehr, wenn es soweit ist!

glaslautsprecher

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Mrz 172014
 

Seit vielen Jahren bekannt: Kondensatoren mögen Gleichspannung. Was ist damit gemeint? In jeder normalen, handelsüblichen Frequenzweiche gibt es jede Menge Kondensatoren, die mit der Tonfrequenzspannung betrieben werden. Soweit so gut, soweit nichts ungewöhnliches. In diesen normalen Anwendungsfall wird der Kondensator aufgeladen und entladen, wie es die Musik aus der Konserve eben vorgibt.

Zum besseren Verständnis Schaltung und Simulation:

schaltung-dc-dcfree

Die Schaltung zeigt links (rechtes Bild) den üblichen Weg: Singalquelle links (Verstärker) gibt Spannung “raus”, schickt diese durch den Kondensator und der 8-Ohm-Widerstand steht für einen Hochtöner. Im rechten Teil des Bildes sind zwei Kondensatoren in Reihe geschaltet, mit dem doppelten Kapazitätswert (damit die Summe wieder bei 10 uF hinkommt), und dazwischen ist jetzt die Möglichkeit, die Batterie anzuschließen. Der hochohmige Widerstand ist notwendig, damit die Batterie nicht als Kurzschluss für die Signalspannung nach Masse dient. Am Ende ist rechts wieder der gleiche Hochtöner symbolisiert.

scope-dc-dcfreeIm unteren Bild sieht man die grüne Linie: Diese entspricht dem linken Schaltungsteil ohne Gleichspannung. Der Kondensator bekommt Spannung immer von 1 Volt + über 0 Volt bis hin zu 1 Volt -. Und so weiter. Das heißt, er wird geladen, ist voll, und wird vollständig entladen. Dann weiter mit umgekehrtem Vorzeichen geladen (jetzt sind wir unterhalb der 0-Linie). Dann wird er wieder entladen (auf 0 Volt), um von dort aus wieder positiv aufgeladen zu werden.

Die rote Kurve zeigt jetzt den Vorteil, den wir uns durch diesen Aufwand erzeugt wünschen: Der Kondensator wird genauso geladen und entladen, aber nie durch den Nulldurchgang. Es wird also von 3 Volt (Batteriespannung) nach 2 Volt aufgeladen, dann geht die Spannung wieder auf 3 Volt hoch, um dann, sobald der Schaltungsteil ohne Batterie bei 0 Volt wäre, weiter geladen zu werden auf 4 Volt und von dort aus wieder Richtung 3 Volt zu gehen.

Wir spannen also den Kondensator mit einem sogenannten Offset vor, dieser beträgt in unserem Beispiel 3 Volt. Damit muss er nie durch den Nulldurchgang. Klanglich wirkt sich das vorteilhaft aus. Allerdings kostet es auch mehr, da wir die 4-fache Kapazität benötigen gegenüber der normalen Variante.

 

Damals, in den 80’er Jahren, begannen Infinity und JBL mit dieser “Elektrifizierung” der Frequenzweichen. Auch heute ist das ein Thema im Lautsprecherbau. Jetzt auch bei uns zu haben. Eine Ausbaustufe mehr, gegenüber der bisherigen eh schon großen Angebotsvielfalt.

Thema wird fortgesetzt: Es gibt darüber hinaus nämlich noch eine Steigerung. Aber die verraten wir heute noch nicht!

 

 

 Posted by at 09:18
Feb 052014
 

“Ich hab mir nicht vorstellen können, dass ein alter Lautsprecher so modern klingt” – habe ich neulich erst als Kommentar gehört von einem Kunden, der sich bei uns Lautsprecher angehört hat.

Voller Respekt saß dieser Boxeninteressent hier im Hörraum und spielte eine CD nach der anderen – mit seinem Naim Vollverstärker und unserem CD-Player, an der oben genannten LQL150, damit er erleben kann, wie die Box mit seiner Technik klingen kann.

Zurück zum Thema: Wie stellen Sie sich einen Lautsprecher vor, der “modern” klingt? Kühl, klar, genau? oder endlich mal musikalisch, feinauflösend, technik-befreit? Der oben genannte Lautsprecher, übrigens hier  im perfekt originalgetreuen Neuzustand wieder hergestellt zu haben, spielt auch unter heutigen Gesichtspunkten klar, genau, und musikalisch. “Voll auf den Punkt” – sagte ein weiterer Kunde, der diesen Lautsprecher (-modell) bei sich schon lange im überarbeiteten Zustand genießt.

Diese Modellreihe wurde von Hr. Fricke damals geschaffen für Liebhaber akustisch aufgenommener Instrumente. Egal ob Klassik, Jazz oder gute Singer/Songwriter, für akustisch aufgenommene Popmusik oder ganz einfach Dire Straits, Billy Idol oder Santana – diese Boxen spielen mit großer genauer räumlicher Abbildung, können eine geniale Feinauflösung (je nach Ausbaustufe), und begeistern auch bei kleinen Lautstärken, wenn es in den Abendstunden mal ruhiger zugehen soll. Für Verstärker vollkommen unkritisch (ok, eine Eintakt-300B sollte es nicht sein) zeigt dieser Lautsprecher auch für kleines Geld schon, was gute Musikwiedergabe ausmacht.

Interesse? Rufen Sie uns gerne an! Unter 05261 5810 sind wir für Sie zwischen 9:00  und 18:00 erreichbar. Wir haben noch weitere Gehäuseausführungen verfügbar, ebenso LQL200 und LQL160.

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Jan 222014
 

Da habe ich nicht schlecht gestaunt – ein genial gemachter, kleiner passiver Vorverstärker auf Basis von Widerstandsnetzwerken. Sieht extrem lecker aus – sauber gebaut, präzise gefertigt, optisch chick gestaltet. Wenn die Teile auch nur ansatzweise so gut klingen, wie sie aussehen – kaum zum aushalten.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten: Sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch, und beides auch noch mit unterschiedlichen Widerstanstypen auswählbar. Da kennt sich jemand richtig aus. Ebenso möglich: Das Ganze auch noch fernbedienbar mit Signalquellenumschaltung. Sieht man sich die Preise dazu an, wird offensichtlich, dass soetwas wohl nur im Direktvertrieb möglich ist.

Bislang ist mir diese Firma vollkommen unbekannt gewesen – ich bin derzeit mit dem Bau eines Vorverstärkers beschäftigt, bei welchem ich diese Regler wohl zum Einsatz bringen werde. Sobald ich soweit bin, werde ich berichten.

Hier ein Link zur Webseite und zum Shop.

 Posted by at 09:09
Dez 162013
 

Manduli-Maxi1Manduli – eine Lautsprechermarke aus vergangener Zeit. In Bielefeld gab es in den späten 80’er Jahren eine ambitionierte Firma, in dermanduli-maxi2 es Lautsprecher gab für unterschiedlichste Anforderungen. Mehr aus einem Hobby heraus entstand im Laufe der Zeit ein professionelles Geschäft, welches sogar an Händler im Umland lieferte. Die Marke nannte sich Manduli – sicherlich eine Abkürzung, wie so häufig im Leben.

Die gewerbliche Tätigkeit des damaligen Inhabers hat sich heute gründlich geändert – nicht aber die Leidenschaft, Lautsprecher zu bauen. Im Laufe der letzten Monate entstand dann auch das bislang wohl größte Objekt, ein Lautsprecher für sehr hohe Ansprüche. Bestimmt durch die außerordentlich hohe Qualität der einzelnen Treiber. Hoch- Tief- und Mitteltöner stammen aus rennomiertem Hause. Die Mitteltöner sind der wohl komlexeste Baustein im gesamten Lautsprecher. Es ist eine Neuentwicklung mit einer Membran aus Keramik, der seine Schwingspule (also der Motor quasi des Chassis) außen liegen hat und nicht wie sonst üblich aus der Mitte heraus vorgenommen wird. Ergebnis: Ein ultra-linearer Frequenzgang, größtmögliche Sauberkeit beim Ein- und Ausschwingen. Preis pro Stück: Knapp über 500 Euro!Frequenzweiche

Die Tieftöner haben einen extrem starken Antrieb – der Magnet ist fast genauso groß, wie der von Außen sichtbare Durchmesser des Tieftöners. Davon gibt es zwei Stück, und dazu passend die Passivmembranen, die die Bassreflexfunktion erfüllen. Als Hochtöner kommt ein Air-Motion-Transformer zum Einsatz, ein Hochtöner, dessen Entwicklungsursprünge bereits in den 60’er Jahren zu finden sind.

Die Frequenzweichenschaltung ist nach üblichem Schema gebaut, allerdings mit Bauteilequalitäten, die den hohen Anspruch ebenso erfüllen wie die einzelnen Treiber. Der Lautsprecher ist angelehnt an einen Bausatzvorschlag aus einer großen deutschen Hobbyzeitschrift. Die Veränderungen, die an dem Konzept gegenüber der Vorgabe durchzuführen gewesen sind, sind entscheidend gewesen für die nocheinmal deutliche Steigerung des Qualitätsniveaus gegenüber dem bereits wirklich guten und wohl überlegten Aufbauvorschlag. Dieses betrifft sowohl die Gehäusegestaltung als auch die Frequenzweichenschaltung.

Klanglich ist dieser Lautsprecher in etwa so zu beschreiben: Extrem hochauflösend, geschmeidig, sehr genau räumlich abbildend, und echt zupackend, wenn mal große Lautstärken gefordert sind. Ebenso jedoch spielt er auch sehr leise extrem gut, und auch kleine Besetzungen werden mit der nötigen Intimität plastisch und naturgetreu ohne technische Artefakte in der Musik wiedergegeben.

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Nov 282013
 

Am jetzt kommenden Samstag ist in München im Rahmen des yAudio-Clubs eine größere Veranstaltung geplant. Bei dieser Vorstellung geht es dieses mal im Wesentlichen um Folgendes:

Die Klangqualitäten von zum Beispiel Lautsprechern unterscheiden sich ja gewaltig. Teure Lautsprecher müssen dabei nicht immer die Besseren sein.  Was viele moderne Lautsprecher “auszeichnet”, ist meist folgendes: Die Musik wirkt über hoch entwickelte Boxen zwar sehr klar und direkt, aber nicht unbedingt musikalisch. Viele berichten von zu scharfen Höhen, zu sterilen, manchmal sogar nervigen Klängen.
Alte Lautsprecher hingegen werden meist als besser klingend beschrieben, wenn man mit den Kunden ins Gespräch kommt.

Wir kennen diese Umstände!  Und ebenso oft wissen wir, warum diese Lautsprecher so spielen!

Neue Boxen können besser klingen, wenn man an den entscheidenden Stellen in der Box arbeitet. Besser heißt unserem Verständnis nach: Life-haftiger, wirklichkeitsgetreuer, natürlicher – und eben nicht schärfer, analytischer, technischer.
Alte Boxen klingen meist deswegen “besser als neue”, da man sich daran gewöhnt hat über die Jahre. Und deswegen fällt Alterung manchal auch nicht direkt auf.

Unsere Vorführung (durch Herrn Fricke) zeigt genau diese Umstände – an einem über 20 Jahre alten Lautsprecher. Dieser wird bestückt mit alter, aber guter Technik (Frequenzweichenbauteile). Dann läuft ein paar Takte Musik – direkt im Anschluss wird “umgesteckt” – auf neue, heutige moderne Bauteile.  Sofort klingt der Lautsprecher nicht mehr so verwaschen, nicht mehr “flach”, sondern löst feiner auf, zeichnet eine bessere räumliche Abbildung.
Dann wird weiter hochgerüstet, bis der 20 Jahre alte Lautsprecher vollkommen musikalisch, mitreissend, befreit vom technischen Beigeschmack der Musikreproduktion spielt. Aber eben immernoch seinen Charakter aufweist.

Damit können sich die meisten Musikhörer endlich real vorstellen, wie sich der Klang ihrer Lautspecher verbessert, sobald sie erstmal an diesem Beispiel erlebt haben, dass man eben doch viel machen kann mit der vorhandenen Basis. Wenn diese nicht geeignet ist für Überarbeitungsmaßnahmen, steht nicht nur Michael Weidlich mit “Rat und Tat” zur Seite….

Auch andere Vorführungen finden an diesem Samstag statt- daher lohnt sich sicher der Besuch genau dieser Veranstaltung in München, da es hier zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Y-Audio-Club um die Boxenüberarbeitung durch Klangmeister geht. Über zahlreiche Anmeldungen an yaudio@gmx.de würden wir uns freuen! Es wird auch weihnachtliche Musik gespielt – und möglicherweise ist für Glühwein und Plätzchen gesorgt.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht
Georg Stracke und das gesamte Klangmeister-Team!grüne-bauteile

 

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Nov 192013
 

Ich verliere nicht viele Worte: Wir versteigern ein Paar legendäre ESS AMT 1A aus unserem Bestand. Bestmöglich überarbeitet, spielt traumhaft, zu haben!

Einmal im Jahr versteigern wir einen Klassiker aus unserem Bestand, der sonst nur zum Festpreis zu haben ist. Das machen wir deswegen, damit sich herumspricht, dass so ganz gelegentlich mal ein Schnäppchen zu machen ist bei uns – schauen Sie also mal häufiger hier hinein. Es wird sich lohnen! Hier der Link zum Angebot.

ESS-AMT

 Posted by at 09:00