Mrz 262014
 

Da gibt es trotzdem schon etwas Neues im Hause Klangmeister: Einen Lautsprecher. Was sonst…

Wir können auch anders – nicht immer nur “Klassisch”, sondern auch passend für moderne Einrichtungen und für relativ kleine Geldbeutel. Ein Foto vorab zeigt Einblicke. Mehr, wenn es soweit ist!

glaslautsprecher

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Mrz 172014
 

Seit vielen Jahren bekannt: Kondensatoren mögen Gleichspannung. Was ist damit gemeint? In jeder normalen, handelsüblichen Frequenzweiche gibt es jede Menge Kondensatoren, die mit der Tonfrequenzspannung betrieben werden. Soweit so gut, soweit nichts ungewöhnliches. In diesen normalen Anwendungsfall wird der Kondensator aufgeladen und entladen, wie es die Musik aus der Konserve eben vorgibt.

Zum besseren Verständnis Schaltung und Simulation:

schaltung-dc-dcfree

Die Schaltung zeigt links (rechtes Bild) den üblichen Weg: Singalquelle links (Verstärker) gibt Spannung “raus”, schickt diese durch den Kondensator und der 8-Ohm-Widerstand steht für einen Hochtöner. Im rechten Teil des Bildes sind zwei Kondensatoren in Reihe geschaltet, mit dem doppelten Kapazitätswert (damit die Summe wieder bei 10 uF hinkommt), und dazwischen ist jetzt die Möglichkeit, die Batterie anzuschließen. Der hochohmige Widerstand ist notwendig, damit die Batterie nicht als Kurzschluss für die Signalspannung nach Masse dient. Am Ende ist rechts wieder der gleiche Hochtöner symbolisiert.

scope-dc-dcfreeIm unteren Bild sieht man die grüne Linie: Diese entspricht dem linken Schaltungsteil ohne Gleichspannung. Der Kondensator bekommt Spannung immer von 1 Volt + über 0 Volt bis hin zu 1 Volt -. Und so weiter. Das heißt, er wird geladen, ist voll, und wird vollständig entladen. Dann weiter mit umgekehrtem Vorzeichen geladen (jetzt sind wir unterhalb der 0-Linie). Dann wird er wieder entladen (auf 0 Volt), um von dort aus wieder positiv aufgeladen zu werden.

Die rote Kurve zeigt jetzt den Vorteil, den wir uns durch diesen Aufwand erzeugt wünschen: Der Kondensator wird genauso geladen und entladen, aber nie durch den Nulldurchgang. Es wird also von 3 Volt (Batteriespannung) nach 2 Volt aufgeladen, dann geht die Spannung wieder auf 3 Volt hoch, um dann, sobald der Schaltungsteil ohne Batterie bei 0 Volt wäre, weiter geladen zu werden auf 4 Volt und von dort aus wieder Richtung 3 Volt zu gehen.

Wir spannen also den Kondensator mit einem sogenannten Offset vor, dieser beträgt in unserem Beispiel 3 Volt. Damit muss er nie durch den Nulldurchgang. Klanglich wirkt sich das vorteilhaft aus. Allerdings kostet es auch mehr, da wir die 4-fache Kapazität benötigen gegenüber der normalen Variante.

 

Damals, in den 80′er Jahren, begannen Infinity und JBL mit dieser “Elektrifizierung” der Frequenzweichen. Auch heute ist das ein Thema im Lautsprecherbau. Jetzt auch bei uns zu haben. Eine Ausbaustufe mehr, gegenüber der bisherigen eh schon großen Angebotsvielfalt.

Thema wird fortgesetzt: Es gibt darüber hinaus nämlich noch eine Steigerung. Aber die verraten wir heute noch nicht!

 

 

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Feb 052014
 

“Ich hab mir nicht vorstellen können, dass ein alter Lautsprecher so modern klingt” – habe ich neulich erst als Kommentar gehört von einem Kunden, der sich bei uns Lautsprecher angehört hat.

Voller Respekt saß dieser Boxeninteressent hier im Hörraum und spielte eine CD nach der anderen – mit seinem Naim Vollverstärker und unserem CD-Player, an der oben genannten LQL150, damit er erleben kann, wie die Box mit seiner Technik klingen kann.

Zurück zum Thema: Wie stellen Sie sich einen Lautsprecher vor, der “modern” klingt? Kühl, klar, genau? oder endlich mal musikalisch, feinauflösend, technik-befreit? Der oben genannte Lautsprecher, übrigens hier  im perfekt originalgetreuen Neuzustand wieder hergestellt zu haben, spielt auch unter heutigen Gesichtspunkten klar, genau, und musikalisch. “Voll auf den Punkt” – sagte ein weiterer Kunde, der diesen Lautsprecher (-modell) bei sich schon lange im überarbeiteten Zustand genießt.

Diese Modellreihe wurde von Hr. Fricke damals geschaffen für Liebhaber akustisch aufgenommener Instrumente. Egal ob Klassik, Jazz oder gute Singer/Songwriter, für akustisch aufgenommene Popmusik oder ganz einfach Dire Straits, Billy Idol oder Santana – diese Boxen spielen mit großer genauer räumlicher Abbildung, können eine geniale Feinauflösung (je nach Ausbaustufe), und begeistern auch bei kleinen Lautstärken, wenn es in den Abendstunden mal ruhiger zugehen soll. Für Verstärker vollkommen unkritisch (ok, eine Eintakt-300B sollte es nicht sein) zeigt dieser Lautsprecher auch für kleines Geld schon, was gute Musikwiedergabe ausmacht.

Interesse? Rufen Sie uns gerne an! Unter 05261 5810 sind wir für Sie zwischen 9:00  und 18:00 erreichbar. Wir haben noch weitere Gehäuseausführungen verfügbar, ebenso LQL200 und LQL160.

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Jan 222014
 

Da habe ich nicht schlecht gestaunt – ein genial gemachter, kleiner passiver Vorverstärker auf Basis von Widerstandsnetzwerken. Sieht extrem lecker aus – sauber gebaut, präzise gefertigt, optisch chick gestaltet. Wenn die Teile auch nur ansatzweise so gut klingen, wie sie aussehen – kaum zum aushalten.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten: Sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch, und beides auch noch mit unterschiedlichen Widerstanstypen auswählbar. Da kennt sich jemand richtig aus. Ebenso möglich: Das Ganze auch noch fernbedienbar mit Signalquellenumschaltung. Sieht man sich die Preise dazu an, wird offensichtlich, dass soetwas wohl nur im Direktvertrieb möglich ist.

Bislang ist mir diese Firma vollkommen unbekannt gewesen – ich bin derzeit mit dem Bau eines Vorverstärkers beschäftigt, bei welchem ich diese Regler wohl zum Einsatz bringen werde. Sobald ich soweit bin, werde ich berichten.

Hier ein Link zur Webseite und zum Shop.

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Dez 162013
 

Manduli-Maxi1Manduli – eine Lautsprechermarke aus vergangener Zeit. In Bielefeld gab es in den späten 80′er Jahren eine ambitionierte Firma, in dermanduli-maxi2 es Lautsprecher gab für unterschiedlichste Anforderungen. Mehr aus einem Hobby heraus entstand im Laufe der Zeit ein professionelles Geschäft, welches sogar an Händler im Umland lieferte. Die Marke nannte sich Manduli – sicherlich eine Abkürzung, wie so häufig im Leben.

Die gewerbliche Tätigkeit des damaligen Inhabers hat sich heute gründlich geändert – nicht aber die Leidenschaft, Lautsprecher zu bauen. Im Laufe der letzten Monate entstand dann auch das bislang wohl größte Objekt, ein Lautsprecher für sehr hohe Ansprüche. Bestimmt durch die außerordentlich hohe Qualität der einzelnen Treiber. Hoch- Tief- und Mitteltöner stammen aus rennomiertem Hause. Die Mitteltöner sind der wohl komlexeste Baustein im gesamten Lautsprecher. Es ist eine Neuentwicklung mit einer Membran aus Keramik, der seine Schwingspule (also der Motor quasi des Chassis) außen liegen hat und nicht wie sonst üblich aus der Mitte heraus vorgenommen wird. Ergebnis: Ein ultra-linearer Frequenzgang, größtmögliche Sauberkeit beim Ein- und Ausschwingen. Preis pro Stück: Knapp über 500 Euro!Frequenzweiche

Die Tieftöner haben einen extrem starken Antrieb – der Magnet ist fast genauso groß, wie der von Außen sichtbare Durchmesser des Tieftöners. Davon gibt es zwei Stück, und dazu passend die Passivmembranen, die die Bassreflexfunktion erfüllen. Als Hochtöner kommt ein Air-Motion-Transformer zum Einsatz, ein Hochtöner, dessen Entwicklungsursprünge bereits in den 60′er Jahren zu finden sind.

Die Frequenzweichenschaltung ist nach üblichem Schema gebaut, allerdings mit Bauteilequalitäten, die den hohen Anspruch ebenso erfüllen wie die einzelnen Treiber. Der Lautsprecher ist angelehnt an einen Bausatzvorschlag aus einer großen deutschen Hobbyzeitschrift. Die Veränderungen, die an dem Konzept gegenüber der Vorgabe durchzuführen gewesen sind, sind entscheidend gewesen für die nocheinmal deutliche Steigerung des Qualitätsniveaus gegenüber dem bereits wirklich guten und wohl überlegten Aufbauvorschlag. Dieses betrifft sowohl die Gehäusegestaltung als auch die Frequenzweichenschaltung.

Klanglich ist dieser Lautsprecher in etwa so zu beschreiben: Extrem hochauflösend, geschmeidig, sehr genau räumlich abbildend, und echt zupackend, wenn mal große Lautstärken gefordert sind. Ebenso jedoch spielt er auch sehr leise extrem gut, und auch kleine Besetzungen werden mit der nötigen Intimität plastisch und naturgetreu ohne technische Artefakte in der Musik wiedergegeben.

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Nov 282013
 

Am jetzt kommenden Samstag ist in München im Rahmen des yAudio-Clubs eine größere Veranstaltung geplant. Bei dieser Vorstellung geht es dieses mal im Wesentlichen um Folgendes:

Die Klangqualitäten von zum Beispiel Lautsprechern unterscheiden sich ja gewaltig. Teure Lautsprecher müssen dabei nicht immer die Besseren sein.  Was viele moderne Lautsprecher “auszeichnet”, ist meist folgendes: Die Musik wirkt über hoch entwickelte Boxen zwar sehr klar und direkt, aber nicht unbedingt musikalisch. Viele berichten von zu scharfen Höhen, zu sterilen, manchmal sogar nervigen Klängen.
Alte Lautsprecher hingegen werden meist als besser klingend beschrieben, wenn man mit den Kunden ins Gespräch kommt.

Wir kennen diese Umstände!  Und ebenso oft wissen wir, warum diese Lautsprecher so spielen!

Neue Boxen können besser klingen, wenn man an den entscheidenden Stellen in der Box arbeitet. Besser heißt unserem Verständnis nach: Life-haftiger, wirklichkeitsgetreuer, natürlicher – und eben nicht schärfer, analytischer, technischer.
Alte Boxen klingen meist deswegen “besser als neue”, da man sich daran gewöhnt hat über die Jahre. Und deswegen fällt Alterung manchal auch nicht direkt auf.

Unsere Vorführung (durch Herrn Fricke) zeigt genau diese Umstände – an einem über 20 Jahre alten Lautsprecher. Dieser wird bestückt mit alter, aber guter Technik (Frequenzweichenbauteile). Dann läuft ein paar Takte Musik – direkt im Anschluss wird “umgesteckt” – auf neue, heutige moderne Bauteile.  Sofort klingt der Lautsprecher nicht mehr so verwaschen, nicht mehr “flach”, sondern löst feiner auf, zeichnet eine bessere räumliche Abbildung.
Dann wird weiter hochgerüstet, bis der 20 Jahre alte Lautsprecher vollkommen musikalisch, mitreissend, befreit vom technischen Beigeschmack der Musikreproduktion spielt. Aber eben immernoch seinen Charakter aufweist.

Damit können sich die meisten Musikhörer endlich real vorstellen, wie sich der Klang ihrer Lautspecher verbessert, sobald sie erstmal an diesem Beispiel erlebt haben, dass man eben doch viel machen kann mit der vorhandenen Basis. Wenn diese nicht geeignet ist für Überarbeitungsmaßnahmen, steht nicht nur Michael Weidlich mit “Rat und Tat” zur Seite….

Auch andere Vorführungen finden an diesem Samstag statt- daher lohnt sich sicher der Besuch genau dieser Veranstaltung in München, da es hier zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Y-Audio-Club um die Boxenüberarbeitung durch Klangmeister geht. Über zahlreiche Anmeldungen an yaudio@gmx.de würden wir uns freuen! Es wird auch weihnachtliche Musik gespielt – und möglicherweise ist für Glühwein und Plätzchen gesorgt.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht
Georg Stracke und das gesamte Klangmeister-Team!grüne-bauteile

 

 Posted by at 11:13
Nov 192013
 

Ich verliere nicht viele Worte: Wir versteigern ein Paar legendäre ESS AMT 1A aus unserem Bestand. Bestmöglich überarbeitet, spielt traumhaft, zu haben!

Einmal im Jahr versteigern wir einen Klassiker aus unserem Bestand, der sonst nur zum Festpreis zu haben ist. Das machen wir deswegen, damit sich herumspricht, dass so ganz gelegentlich mal ein Schnäppchen zu machen ist bei uns – schauen Sie also mal häufiger hier hinein. Es wird sich lohnen! Hier der Link zum Angebot.

ESS-AMT

 Posted by at 09:00
Nov 122013
 

weiche-supreme10% Nachlass auf die hohen Ausbaustufen! Sonderaktion zeitlich begrenzt!

Gute Meldungen aus Lemgo: Wer noch in dieser Woche (vom 12.11.2013 bis 15.11.2013) seine Lautsprecher nach Lemgo bringt und diese überarbeiten läßt, bekommt einen Nachlass von 10% auf die mittlere und die hohe Ausbaustufe! Also alle Kunden, die für Ihre Lautsprecher die Ausbaustufe “High-End” und “Lautsprecher-Neuentwicklung” beauftragen, zahlen bis zu 450 Euro weniger als nach dem 15.11.2013.

Uns sind in dieser Woche 3 Kundenbesuche krankheitsbedingt ausgefallen, sodaß wir noch freie Kapazitäten haben. Deshalb eine spontane Sonderaktion!

Sonderangebot gilt nicht für Sickenreparaturen!

Termine unter 05261 5810

 Posted by at 15:34
Nov 102013
 

Da sind zu einem sehr spannenden Endstufenvergleich etwa 25 Leute auf privater Ebene in Bielefeld  zusammengekommen, im heimischen Wohnzimmer eines guten Freundes. Die Spannung war groß: Eine absolute Traum-Endstufe aus dem Hause Accuphase sollte gegen die Class-A-Endstufen von Gerd Sauermann aus Bonn spielen. Der Gastgeber hatte sich zuvor einen lang ersehnten Traum erfüllt – einen amtlichen Lautsprecher zu bauen, der zugleich fein und hochauflösend spielt als auch als richtiger Männerlautsprecher zeigen können soll, wo der Hammer hängt.

Zuvor gab es viele Vergleiche der Sauermann-Endstufe mit anderen Endstufen, meist aus der Preisklasse bis 10.000 Euro. Der heutige Vergleich erschien etwas “ungleich”, da die Accuphase mit ca. 18.000 Euro mehr als doppelt so teuer ist, wie die Sauermann-Stereoendstufe. Unsere Anspannung war demnach auch sehr groß: Sollte da doch mal ein Verstärker dem Sauermann zeigen, wo die Grenzen sind?

Die Vorführung begann. Keith Jarret spielte die ersten Töne, es war das berühme Köln-Conzert, eine mir gut bekannte ECM-Aufnahme. Die Sauermann Stereoendstufe lief am Anfang. Das Klavier spielte genau, glasklar, exakt räumlich ortbar, und genauso präzise und gleichtönig, wie ich es von den ECM-Aufnahmen her kenne. Neugierig, wie wir alle waren, wurde sogleich umgeklemmt, auf die Accuphase. Alle Endstufen waren bereits etwas eine halbe Stunde in Betrieb, sodaß in etwa gleiche Aufwärm-Bedingungen geschaffen waren.

Da spielte ein Klavier – strahlend, lebendig, stürmisch, viel zu stürmisch, viel zu stahlend, viel zu plakativ. Sehr mitreissend, sehr aufreibend, schönfärberisch. Details? Fehlanzeige.  Nächste Aufnahme. “These Bones” von Fairfield Four, eine Boygroup mit 5 Jungs, die die Schöpfungsgeschichte mal in etwas anderer Form dargestellt haben, als es bisher so geläufig ist. Rein Acapella, keine Instrumente. Es spielte warm, weich, füllig, rund, viel zu groß, nicht klar ortbar, nicht klar auf den Punkt. Es klang zwar überwältigend, aber so gar nicht natürlich.  Im Hochtonbereich leicht kräuselig, leicht harsch. Irgendwie nicht ausgewogen. Als nächstes Stück ein alter Klassiker: Andreas Vollenweider durfte loslegen, dass es nur so krachte. Räumlich plastisch, aber übertrieben. Fetter Bass, tolle Effekte.

Dann kam der Wunsch auf, wieder die Sauermann-Stereoendstufe zu hören. Gesagt, getan: Es wurde rasch umgeklemmt. Die Lautstärke wurde vor Beginn bei allen Endstufen exakt gleich eingestellt und gemessen, damit es dort keine Abweichungen gab. Dafür war also auch gesorgt. Nun spielte wieder “These Bones” – und alle, alle im Publikum merkten, wie exakt räumlich dieser Titel spielte. So glasklar, so genau, so felsenfest in der räumlichen Abbildung, so punktgenau hatte auch ich den Titel noch nicht gehört. Der nächste Titel zeigte ebenfalls die fatale Überlegenheit der Sauermann-Endstufe: Yello vom neuesten Album. Bass ohne Ende tief, messerscharf. Impulse aus Mittel-und Hochton fein und genau, irre gut auflösend, niemals lästig, niemals scharf und harsch.

Dann wurde Yello über die Accuphase-Endstufe gespielt. Auch hier wieder die selben Beobachtungen, wie eingangs erwähnt. Nicht gerade nüchtern und zurückhaltend, dazu ein ungenauer Bass, leicht harscher Mittel- und Hochtonbereich. Meckern auf hohem Niveau? Nein, ganz klar und deutlich hörbare Unterschiede. Wie ein extrem hochwertiges Produkt wie diese M-65 mit so großem Abstand zu den Sauermann-Verstärkern spielt, war mir nicht erklärbar. Dabei wurde ebenso wie der exakt gleiche Pegel aller Endstufen auch die richtige Netzphase beachtet. Bei Accuphase ein wichtiger Punkt, bei den Sauermann-Verstärkern ein hörbarer Unterschied, wenn auch nicht so groß.

Praktisch alle anwesenden, die aktiv zugehört hatten, kamen zu dem gleichen Urteil. Alle waren sich einig, dass die Enstufen von Gerd Sauermann einfach harmonisch, natürlich, frei von jeder Schärfe, frei von jeder Ungenauigkeit spielten. Die Accuphase-Endstufe, obwohl über die teuersten Silent-Wire-Kabel angeschlossen, brachte einfach nicht diese Harmonie ins Klangbild, brachte nicht diese Feinheiten, diese räumliche Abbildungsgenauigkeit. Erschreckend. Ich hatte gedacht, dass es nach all den bisher gelaufenen Tests mit der Sauermann-Endstufe endlich mal eine Super-Endstufe schafft, dem Sauermann “am Zeug zu flicken” – aber nein, bisher keine Endstufe konnte auch nur annähernd auf diesem Niveau spielen. Die einzige Elektronik, die der Sauermann-Stereoendstufe gefährlich wurde, waren die Sauermann-Mono-Endstufen. Diese spielten noch durchzugsstärker und erreichten mühelos noch größere Lautstärken. Kein Wunder: Hinter 30 Watt  Sinusleistung stehen etwa 100 Watt Impulsleistung und ein 450 VA-Netzteil bei der Stereo-Endstufe. Die Monoendstufen hatten knapp 50 Watt Leistung bei  knapp 200 Watt Impulsleistung und je Seite etwa 500 Watt Netzteil-Leistung. Aber auch mit leiser Musik waren die Unterschiede zwischen Monoblock und Stereoendstufe deutlich.

Anbei ein paar Fotos, aus denen sehr gut hervogeht, wie viele Personen aktiv teil genommen haben, und wie die Anlage aufgebaut war. Vielen Dank an die Gastgeber-Familie, welche uns mal wieder köstlich bewirtete und mit jeder Menge schöner Musik und guter Laune zu einem wunderbaren Nachmittag beigetragen hatte.

Wer jetzt meint, dieser Bericht hier sei mal wieder “ein klein wenig Unterstützung für Sauermann”, der irrt: 25 Leute, die anwesend waren, haben größtenteils alle die gleiche Erkenntnis. Sogar durch Rückmeldungen an den Gastgeber nach Ende der Veranstaltung wurde nocheinmal bestätigt, wie überrascht man gewesen sei, dass die relativ unbekannte Marke Sauermann zu solchen Höchstleistungen in der Lage ist. Die krasse Beschreibung möge man mir nachsehen – ich bin nicht ausgebildeter Schreiberling, welcher einer viellleicht noch ein wenig diplomatischer Vorzüge der Verlierendstufe in den Vordergund stellen kann als ich – vorausgesetzt, es gibt welche :-)

Ich werde berichten – sofern und sobald es weitere Ereignisse dieser Art gibt. Wer möchte, sucht nach Sauermann im Netzt. Da gibt es mittlerweile einiges zu finden, Inhalt ist sinngemäß immer vergleichbar.

 Posted by at 20:41
Nov 082013
 

Seit einiger Zeit machen wir eine interessante Beobachtung: Da treffen sich auf “halb”-privater Basis immer wieder (und immer mehr) Leute, die Spass haben am Musik-Hören. Wir führen solche Veranstaltungen ja auch schon seit geraumer Zeit durch, sind bis jetzt jedoch noch nicht auf die Ebene gegangen, dass diese Treffen bei Musikhörern zuhause stattfinden. Dieses könnte sich aber ergeben – vorgemacht wird dieses durch zum Beispiel durch Menschen, die sich im Forum www.Hifi-und-Lebensart.de versammeln und gegenseitig Erfahrungen austauschen. Da gibt es eine große Ecouton-Anhängerschaft, die seit etwa 3 Jahren über das Zusammenspiel zwischen Abacus-Produkten (dort genannt “Rechner”) und den Ecouton-Modellen austauschen (und darüber hinaus).

In einem weiteren Forum, www.open-end-music.de, tauscht sich die Anhängerschaft aus dem y-Audio-Club aus, den Michael Weidlich von Myro aus Celle ins Leben gerufen hat. Dieser y-AudioClub ist eine lose Zusammenkunft von Musikliebhabern, welche in relativ regelmäßigen Treffen verteilt auf die gesamte Bundesrepublik zusammenkommt und sich entweder unterschiedliche Verstärker, oder Lautsprecher oder auch Signalquellen anhört, darüber aussagefähig berichtet und verlässliche Eindrücke schildert. Anwender, die nicht von der Industrie abhängig sind, sind die neutralsten Berichterstatter. Tolle Sache das!

Ebenso gibt es sogar reine Privatpersonen, die sich anbieten, interessierten Menschen Einblicke in die Thematik der Musikwiedergabe zu gewähren. In Kempten zum Beispiel ist eine solche Anlaufstelle, die sogar regelmäßig besucht wird von vielen Personen. Dort wird es in absehbarer Zeit sogar möglich, zwei baugleiche Paare Lautsprecher zu erleben, von denen ein Paar überarbeitet ist und eins im (reparierten) Originalzustand. Eine Art “Klangmeister-Zweigstelle”, wenn man mal vorsichtig vormulieren will.

Zwei mal im Jahr besuche ich Treffen von Leuten, die selber aktiv basteln und bauen: Verstärker, Plattenspieler, Lautsprecher – sprich alles, was rund um das Thema HiFi und Elektronik möglich ist, versammelt sich an geeigneten Orten, um in den meist 3-4 tägigen Treffen spontan Anlagen zusammenzustellen, die meist vollkommen selbst gebaut sind. Dort wird dann über Technik fabuliert, Musik gehört, Erfahrungen ausgetauscht, und vorgestellt, was man im heimischen Hobbykeller geschaffen hat. Aus diesen Zusammenkünften heraus gab es schon so manche Firmengründung – eine Keimzelle für gutes HiFi, quasi. Stichwort: Frickelfest und European Triode Festival – beides Treffen, die über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt sind.

Weitere Zusammenkünfte dieser Art, unterschiedlich häufig und unterschiedlich professionell organisiert, sind derzeit im Kommen und finden wohl reges Interesse. Ich selber werde am Samstag auch auf einer solchen Zusammenkunft teilnehmen, die allerdings privaten Charakter hat und vorerst nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist. Dort wird zum Beispiel eine Accuphase M-65 gegen die Endstufen von Gerd Sauermann spielen – an Lautsprechern, die zwar selbst gebaut sind, jedoch irgendwo in die 20.000-Euro-Klasse einzustufen sind. Ich bin gespannt und werde berichten.

Infos zu Treffen des y-Audio-Clubs gibt es hier. Weitere Infos in den Foren www.hifi-und-lebensart.de oder auch bei uns per Mail oder Telefon. Gerne dürfen sich auch Personen melden, die selber Ihre Räumlichkeiten für interessierte Musikliebhaber öffen würden und über eine vorführwürdige Anlage verfügen!

 Posted by at 09:53
Okt 302013
 

pierre-aaa-forumWas wird geprüft? Ihre Verstärker, CD-Player oder Tuner sind möglich. Also eigentlich alles, was Sie so als HiFi-Schätzchen zuhause hegen und pflegen.

Wo? In Krefeld - hier - (klick)

Pierre Wittig von der HiFiZeile wird genauso wie Dr. Burkhard Schwäbe und weiteren uns gut bekannten Firmen am kommenden Wochenende in Krefeld  als Aussteller das AAA-Forum gestalten. Die Bandbreite des Gebotenen ist groß, also müsste für jeden etwas interessantes dabei sein. Wir selber werden nur als Besucher vertreten sein können. Hier ein kurzer Einblick aus Worpswede von Pierre Wittig:

Die HiFi-ZEILE on Tour …
Besuchen Sie uns am Sa. 02. + So. 03. November 2013 in Krefeld

1.) Lassen Sie Ihren HiFi-Klassiker auf “Herz und Nieren” durchchecken!
Diesen außergewöhnlichen Service bietet Ihnen die HiFi-ZEILE in Zusammenarbeit mit Uli Apel, dem “Röhrenprofessor”, an beiden Veranstaltungstagen.

Bringen Sie Ihren Verstärker, CD-Player oder Tuner mit. An einem professionellen Audio-Messplatz (Burosch NF-200) sowie dem UKW-Messplatz von Uli Apel wird Ihr “HiFi-Klassiker” sorgfältigst untersucht, und Sie sind live dabei.

Wir messen: Kanal-Differenzen, Ausgangsleistung und Klirrfaktor (THD) an Verstärkern, die Güte des Lasers und des Motors bei CD-Playern, und an Ihrem UKW-Tuner misst Uli Apel die Empfindlichkeit sowie die Kanaltrennung und Durchlass-Kurve.

Sie können je nach Ergebnis der Prüfungen mit uns besprechen, ob eine Aufarbeitung Ihres Klassikers sinnvoll ist und mit welchen Kosten ggf. zu rechnen ist. Eine Anmeldung Ihres Klassikers unter info@hifi-zeile.de ist erwünscht.

2.) Wie in jedem Jahr bringen wir eine “kleine” Geräteauswahl unserer Klassiker-Sammlung mit. Lassen Sie diese Schmuckstücke auf sich wirken! Wer weiß – vielleicht entschließen Sie sich, eines von ihnen käuflich zu erwerben…

3.) Glenn Praetsch (PAT) stellt seinen zweiten Kopfhörer-Verstärker vor. Mit im Gepäck eine eigens dafür entwickelte Phono-Vorstufe und natürlich ein klassischer Dual Plattenspieler. Sie können also gleich Ihre erworbene Platte (gibt es auf der Plattenbörse der aaa) bei uns hören!

Am besten Sie bringen noch Ihren Kopfhörer mit – dann erleben Sie die Symbiose dieses Kopfhörer-Verstärkers mit ihrem Hörer. Wir sind gespannt….

Der Eintritt ist frei!
Für unsere Dienstleistung berechnen wir keinen Euro. Nutzen Sie also die Chance mit drei Spezialisten der HiFi-Szene in Kontakt zu treten.

Das gesamte Programm auf der Website des Veranstalters

Mercure Hotel Krefeld-Traar
Elfrather Weg 5
47802 Krefeld-Traar

Sa. 2.11.13 10-18 Uhr
So. 3.11.13 11-18 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

 

 Posted by at 14:03
Okt 242013
 

 

Am Sonntag, den 27.10. um 16:00h  wird es ein spontan anberaumtes Treffen des yAudio-Clubs geben. Dieser Club ist ein offener Zusammenschluss von Musikliebhabern, die sich relativ regelmäßig treffen, um HiFi-Geräte zu testen und darüber zu berichten. Ziel ist, den Spaß am Musikhören mit dem “Untersuchen” bzw. Kennen-Lernen von neuen Geräten oder auch Klassikern zu verbinden.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Diese ist bitte per Mail zu richten an yaudio@gmx.de Von dort gibt es auch die Adresse.

Anzuhören wird folgendes sein: Myro Amur und  Myro Whisky. Betrieben werden diese an Endstufen von Abacus, Sauermann-Audio und M.Naidu “Ella”.

Mit vor Ort werden sein Michael Weidlich, Myro, Gerd Sauermann, Sauermann-Audio Bonn, und möglicherweise noch weitere Hersteller :-)

 Posted by at 11:24
Okt 122013
 

Gestern Abend war es wieder soweit: Einmal im Monat finden sich bei uns ein paar wenige geladene Gäste ein, die sich für eins unserer speziellen Themen interessieren. Auf dem sogenannten Themenabend wurden dieses mal  unterschiedliche Frequenzweichenschaltungen an zwei an sonsten baugleichen Lautsprechern vorgestellt. Die Frequenzweiche, die Herr Fricke bei seiner Marke Ecouton-Audiolabor in jedem Lautsprecher zum Einsatz brachte, übrigens von der ersten Stunde an. Im Spezielleren ist das eine Verbindung zwischen der häufig verwendten Parallelweiche und der nur selten anzutreffenden Reihenweiche. Beide Weichenarten haben ihre Vorteile, beide aber auch (unterschiedliche) Nachteile. Wesentlicher Vorteil der Ecouton-Weiche: Die fast perfekte Kombination beider Vorteile…

Musik wird über die Ecouton-Weiche räumlich besser dargestellt, da das Zeitverhalten genauer ist. Der Impuls, der als Antwort eines Lautsprechers gemessen werden kann, ist einfach genauer und nicht so verwaschen, wie es die übliche Schaltung physikalisch bedingt. So denn auch die einhellige Meinung der anwesenden, dass die Unterschiede deutlich zu hören waren und durch 6-7 sehr schöne Musiktitel diese Vorzüge auch dargestellt werden konnten.

 Posted by at 16:24
Sep 202013
 

Die Firma Weidlich-Audio aus Celle baut zeitrichtige Lautsprecher mit z.B. Keramik-Chassis von Thiel aus der Accuton-Serie. Vor einigen Wochen machte ich mich auf den Weg nach Celle, da im dortigen y-Audio-Club mal wieder eine Vorführung anberaumt wurde. Ein neuer Lautsprecher sollte vorgestellt werden, mit besagten Treibern. Diese Vorstellung werde ich so schnell nicht vergessen, da es dort um einen Lautsprecher ging, der so unglaublich genau und störungsfrei reproduzierte,  wie ich das bisher nur von weidlich-amurganz teuren und großen Lautsprechern kannte. Die Dr. Gauder-Box für knapp 150.00o Euro vermochte ebenso sauber zu spielen, wie die Amur von Herrn Weidlich, die jedoch für einen kleinen Bruchteil des oben genannten Preises zu haben ist.

An diesem Nachmittag kamen viele Leute dort hin, die alle den neuen Klängen lauschen wollten – insgesamt ein sehr gut besuchter Nachmittag in Celle mit Grünem Tee und Kuchen, gereicht und selbst gebacken durch den Entwickler und seinen Geschäftspartner. Ein geselliger, freundlicher, informativer Nachmittag.
weidlich-amur2 Schon sehr bald wird es diese Aktivitäten auch in München geben – Musikbegeisterte Menschen in Süddeutschland finden jetzt auch eine Anlaufstelle, die regelmäßig mit Vorstellungen und Musikhör-Sitzungen versorgt wird. Ziel ist, den Interessenten eine Platform zur Verfügung zu stellen, die in lockerer Athmosphäre entspanntes Musikhören und aber auch Kennen lernen von interessanten Produkten ermöglicht, ohne den Handel dafür bemühen zu müssen.

München: Ort und Zeit des Geschens >klick<

 Posted by at 11:05
Sep 162013
 

Da ist das Wochenende genauso schnell vorbei, wie es dann letztlich gekommen ist. Es war unser mit Abstand am besten besuchtes Wochenende, so viele Gäste hatten wir noch nicht in diesem Zusammenhang.

Der Freitag Abend wurde auf zwei Durchläufe ausgeweitet, damit alle die Wellenfeldsynthese miterleben konnten. Viele Hörbeispiele für Film- und Fernsehproduktionen, aber auch Nachall-Aufmischungen und Sprachverständlichkeitsverbesserungen wurden gezeigt und vorgeführt.

Samstag in Lemgo begann der Tag mit der Vorstellung des Herrn Wittig. Ein Sinusgenerator, zwei Accuphase E-206, und zwei Paare Lautsprecher von Ecouton Audiolabor dienten zur Darstellung der Alterungsproblematik, die ein allgegenwärtiger Begleiter ist – nicht nur von Unterhaltungselektronik…

Die Phono-Vorstufe von Christof Kraus aus Leipzig spielte derartig fein und musikalisch, der Vorverstärker aus dem gleichen Hause lief in perfekter Symbiose mit dem Sauermann-Verstärker, ebenfalls an den Ecouton-Lautsprechern.

Nach der (viel zu langen) Mittagspause mit hausgemachter Kürbissuppe und Hühnersuppe, baute Michael Weidlich seine neue Entwicklung, die Myro Amur auf. Der Verstärker war wiederum – Sie wissen schon – die Sauermann-Class-A-Endstufe. Genial, mit welcher Selbstverständlichkeit diese Kette Töne reproduzierte. Die Amur, ausgestattet mit Treibern von Accuton (Keramik-Variante), spielte ungewohnt sauber. Ein wesentlicher Diskussionpunkt für viele Besucher, diese ungewohnte Sauberkeit im Musikgeschehen…

Gerd Sauermann brachte es dann auf den Punkt: Das Thema Digitale und Analoge Musikwidergabesysteme und deren systembedingte Möglichkeiten, aber auch Gefahren und  Einflussmöglichkeiten. Sehr interessante Betrachtung, mal unabhängig von einzelnen Produkten eine Art Überblick über diese beiden verschiedenen Welten.

Die 2222+-Vorführung des Herrn Dabringhaus von MD&G mit Elektronik von Herrn Dr. Schwäbe, Eternal Arts, bildete dann den Schluss des Tages. Erstaunlich, wie viele Personen bis zu diesem Programmpunkt da geblieben sind! Lohnenswert deswegen, weil die Vorführung von “Musik im Raum” – also in 3D, wirklich mal eine Innovation darstellt. Keine andere mir bekannte Wiedergabekette kann echte 3-dimensionale Musikwiedergabe bieten. Alles, was 2.0, 2.1, oder auch 5.1-System heißt, stellt maximal in der Ebene dar. Nicht im Raum. Und das war zu hören, da die installierte Anlage zwischen diesen Einstellungen umschalten konnte.

Vielen Dank an die Gäste, die zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen haben!

 Posted by at 16:20
Sep 092013
 

Der Lautsprecher und sein Fundament ist eine so wichtige Angelegenheit, wie wir dieses bisher noch nicht wussten. Natürlich wissen wir alle, wie wichtig es ist, dass eine Anlage in ihrer Gesamtheit gut durchdacht und überlegt ist. Aber die einzelnen Stellen und ihre Einflussfaktoren sind so unterschiedlich und immer wieder schwer zu überblicken, dass auch wir eben immer wieder mal staunen, wie weit man kommen kann.

Da brachte neulich aus Hollan ein Mensch ein Paar Canton-Lautsprecher zur Überarbeitung. Er brachte uns den Fuß mit, den er selber gebaut hat. Er hatte sich schon lange Gedanken gemacht, wie man einen Lautsprecher noch besser klingen läßt – über die Aufstellung selbst. In den wenigen Wochen, in denen der Lautsprecher bei uns überarbeitet wurde, probierten wir an vielen Boxen diesen Fuß aus. Und bei allen Lautsprechern ist eine nennenswerte Klangverbesserung richtung stabilere Abbildung, präzisere Zeichnung, sauberere Bass passiert. Die Wirksamkeit dieses Sockels ist so groß, dass wir jetzt (damit massiv in die Vermarktung), nein – was ich eigentlich schreiben wollte, ist folgendes: Dieses Zubehör ist für das Musikhören zuhause so wichtig, dass ich es jedem erzählen muss, der zwei Lautsprecher zuhause stehen hat! Es ist wirklich so – kein Zubehör hat eine so große Wirksamkeit wie dieser Sockel. Echt.

übersicht-audiomarkt.jpb

A very important matter, as we previously didn’t know this is the Loudspeaker and his Socket. Of course we all know how important it is that a stereo system is well thought out and considered in their entirety. But the individual sites and their influencing factors are as varied and always hard to overlook that we just again amazed at how far you can get.

There, a man recently brought a pair of Canton speakers from Holland to revise. He brought us the foot, he has built. He had thought long, how to better sound a speaker let – about the standing. In these few weeks, in which the speaker was revised, we tried out this walk with many speakers. And in all speakers a considerable sound improvement happened more robust figure, more precise drawing, cleaner bass reproduction. The effectiveness of this base is very large. This is for listening to music at home so important. I must tell each, who has speakers at home! It’s really like – a so great efficiency as this socket has no accessories. Real.

 Posted by at 11:09
Sep 022013
 

Liebe “Ecouton-Fangemeinde”!

Nun ist es wieder soweit: am 13. und 14. September werden zum 9. mal unsere Experience-Days stattfinden. Ort: Spiegelbergzentrum, Spiegelbergstr. 1, 32657 Lemgo. Der Eintritt ist wie immer frei, um Anmeldung wird trotzdem gebeten!

Freitag Abend wird es eine Vorführung geben in der Hochschule für Musik in Detmold, dort wird das Thema “Wellenfeldsynthese” an Beispielen erklärt und vorgeführt.

Samstag beginnt der Tag um 10:00 mit der Vorführung der Firma HiFi-Zeile aus Worpswede. Dort geht es um alte, hochwertige Vollverstärker im Originalzustand gegenüber (baugleichen) Verstärkern im vollständig restauriertem Zustand.
Um 11:30 stellt Christoph Kraus von Silvercore, Leipzig, seine neue Phono-Vorstufe vor. Diese ist in Röhrentechnik und LC-Entzerrung aufgebaut, für MC und MM-Systeme gleichermaßen geeignet.
Um 14:30 wird Gerd Sauermann aus Bonn ein spezielles Thema aus dem Bereich “Digitale Musikwiedergabesysteme und ihre Möglichkeiten” vorstellen. Er ist der Entwickler der Endstufe, welche auch in Celle im y-Audioclub zu hören sein wird.
um 16:00 wird Michael Weidlich von Myro-Audio aus Celle seine Neuentwicklung “Amur” vorstellen und seine Gedanken zur Abstimmung darstellen.
Ab 19:00 wird Hr. Dabringhaus vom Musikverlag Dabringhaus & Grimm aus Detmold mit Dr. Schwäbe, Eternal Arts aus Hannover, eine Vorführung gestalten, die eine echte 3-dimensionale Wiedergabe ermöglicht. Herr Schwäbe wird die Technik bereit stellen, Herr Dabringhaus wird die Aufnahme-und Wiedergabetechnik erklären.

Anmeldung unter 05261 5810 oer per Mail an info@klangmeister.de ist erwünscht, damit wir uns auf die Menge der Teilnehmer einstellen können. Es wird Verpflegung geben, daher ist diese notwendig! Der Eintritt ist frei.

 

Update heute: Es sind noch etwa 10 Plätze zu vergeben – rasche Anmeldung lohnt sich also! 

 Posted by at 13:55
Aug 262013
 

Da kam ein Kunde zu uns und brachte ein schickes Paar Lautsprecher: Die KEF105/3, wo ein Hochtöner durch einen Verstärkerschaden durchgebrannt ist. Obwohl dieser Ferrofluid-gekühlt ist, hat dieser Schutz leider nicht ausgereicht.

Nun steht sie hier – und macht den Eindruck von einer Holzkiste, in der ein 5-mark-stück großes Loch ist… Kann jemand helfen? Ich benötige 2 Stück davon, damit der Neuaufbau des Lautsprechers gelingen kann. Es wird angemessen entlohnt! Vielen Dank für jeden Hinweis!
kef-hochtoener
The day a customer came to us and brought an old pair of speakers: KEF 105/3, where a tweeter from a damage of the amplifier is blown. Although this is Ferrofluid cooled, this protection is not done unfortunately.
Now the housing is here – and gives the impression of a wooden box, in a 5-mark-piece hole is… Can anybody help? I need 2 pieces of it for succeeding the rebuilding of the speaker. It is appropriately rewarded! Thank you for every note!

 Posted by at 14:12